
Am 9. August erhielt die Initiative ServiceQualität Deutschland die Zertifizierung nach der weltweit gültigen Qualitätsmanagement-Norm DIN EN ISO 9001:2008. Damit wächst die Kooperationsgemeinschaft der 16 Bundesländer und ihre zentrale Koordinierungsstelle, angesiedelt beim Deutschen Tourismusverband e.V. (DTV), weiter zusammen. Die ehemals einzelnen Initiativen auf Länderebene traten 2007 im Schulterschluss an, das Qualitätsmanagementsystem für Dienstleister zu werden und das „Q“-Logo als Markenzeichen in Deutschland für Service gemäß der Maxime „einfach immer besser“ zu etablieren.
Anfang 2010 zog mit Hamburg das 16. Bundesland unter das Dach der bundesweiten Initiative ServiceQualität Deutschland. Seit 2010 gibt es ein einheitliches „Q“- Logo.
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Als erste Insel Deutschlands erhält Langeoog die Auszeichnung „Qualitäts-Insel“. Das von der Initiative ServiceQualität Deutschland in Niedersachsen verliehene Siegel übergab Jörg Bode, Niedersachsens Minister für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr, am Freitag an Bürgermeister Hans Janssen und Kurdirektor Peter Wettstein der Insel Langeoog. „Mit dieser Auszeichnung werden die Anstrengungen hier auf Langeoog der letzten Jahre honoriert! Dass es sich lohnt in Service und Qualität zu investieren zeigen die hervorragenden Ergebnisse für Langeoog in der Tourismusbilanz 2010“, erklärte der Minister.
Nur drei Städte aus Bayern und Baden-Württemberg tragen bisher die Auszeichnung Q-Stadt. Mit der Zertifizierung als Q-Insel, für die im Übrigen die gleichen Voraussetzungen wie für die Q-Stadt gelten, betritt Niedersachsen damit absolutes Neuland. Bürgermeister Janssen: „Wir sind stolz, dass wir diese Auszeichnung heute erhalten und nehmen sie als Ansporn, den eingeschlagenen Weg weiter zu verfolgen.“
Für eine Zertifizierung als Q-Insel sind Teamgeist, branchenübergreifende Zusammenarbeit und Engagement der teilnehmenden Betriebe gefragt. Insgesamt 21 Langeooger Q-Betriebe haben gemeinsam das Prüfverfahren zur Q-Insel der Initiative SerivceQualität Deutschland in Niedersachsen erfolgreich abgeschlossen. Gemeinsam wurden 25 Maßnahmen zur Qualitätssicherung und -verbesserung entwickelt und umgesetzt. Diese reichen von Optimierungen bei der Beantwortung von Gästeanfragen bis zu Verbesserungen im Beschwerdemanagement. Mit dem Qualitätssiegel verpflichten sich die Q-Betriebe auf der Insel Langeoog, diese Maßnahmen umzusetzen und den Servicegedanken für Kunden und Gäste auf Langeoog zu leben. Die teilnehmenden Betriebe der Q-Insel Langeoog kommen aus der Hotellerie, der Gastronomie, dem Kur- und Wellnessbereich, einem städtischen Betrieb sowie dem Einzelhandel und wurden bereits vorher als Q-Betriebe der Stufe I zertifiziert.
„Wir gratulieren der Insel Langeoog für diese bisher einzigartige Auszeichnung in Niedersachsen“, freut sich Carolin Ruh, Geschäftsführerin der TourismusMarketing Niedersachsen GmbH (TMN). „Ich bin davon überzeugt, dass wir mit der Zertifizierung einer ganzen Insel wie Langeoog neue Partner für die Initiative ServiceQualität Deutschland in Niedersachsen gewinnen können und sich weitere Inseln und Städte dem Servicegedanken in
Niedersachsen anschließen.“

Wer wirkt nicht überzeugender als Betriebe, die sich auf eigene positive Erfahrungen berufen können? Ab sofort können mit dem Qualitätssiegel ausgezeichnete Unternehmen der Initiative ServiceQualität Deutschland in Niedersachsen einen Beitrag dazu leisten, dass das Reiseland Niedersachsen seinen Besuchern noch mehr Service und Qualität bieten kann.
Bereits zertifizierte Partner und Leistungsträger können bis zum Ende des Jahres 2011 neue Betriebe für die ServiceQualität-Initiative werben. Erfolgreich ist die Werbung, wenn diese neuen Unternehmen ihr eigenes Qualitätssiegel in den Händen halten. Als Belohung für die erfolgreiche Werbung neuer ServiceQualitäts-Betriebe erhalten die Werber einmalig 25 Euro Rabatt auf die eigene nächste Folgezertifizierung. Der neu geworbene Qualitäts-Betrieb bescheinigt Ihnen hierfür einfach bei der Antragstellung auf dem Faxformular, dass er durch Sie geworben wurde.
Weitere Informationen unter Tel. 0511/270 488-24 oder -28.

Die Qualitätsinitiative macht auch vor den Landesgrenzen nicht halt. Das Ministerium für regionale Entwicklung der Tschechischen Republik hat sich für den Einsatz von ServiceQualität Deutschland entschieden. Ziel ist, die Betriebe bei der Verbesserung ihrer Servicequalität zu unterstützen, die Wirtschaft im Land zu sichern und damit die nationale Tourismusbranche zu etablieren. mehr...

Die Deutschlandkarte ist vollständig: Seit April 2010 wenden alle Bundesländer das Qualitätsmanagementsystem ServiceQualität Deutschland an. Hamburg komplettiert als 16. Kooperationspartner die Initiative zur Qualitätsverbesserung in deutschen Dienstleistungsbetrieben.
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ServiceQualität Deutschland in Niedersachsen feiert Jubiläum!
In Niedersachsen können sich Gäste und Kunden wohlfühlen, denn stetig verbessern die Leistungsträger der Wirtschafts- und Tourismusbranche ihren Service und ihre Qualität. Jetzt feiert die Initiative ServiceQualität Deutschland in Niedersachsen ein Jubiläum: Als 300. Betrieb kann die Ritterhuder Tourismus und Veranstaltungen GmbH (RTV) aus Ritterhude seine Zertifizierung entgegen nehmen.
Mit der kontinuierlichen Erweiterung des eigenen Qualitätsmanagements möchte das Unternehmen Arbeitsabläufe professionalisieren. Somit kann es den besten Service bei der Planung und Durchführung von Kundenveranstaltungen bieten und einen reibungslosen Ablauf gewähren. Regelmäßige Kundenworkshops sollen beispielsweise einen besseren Austausch mit den Kunden ermöglichen. Auch am Feierabend, außerhalb der Geschäftszeiten, wird die RTV ihren Kunden zukünftig für persönliche Gespräche zur Verfügung stehen und passt sich somit dem Arbeitsrhythmus ihrer Klientel an. Durch regelmäßige Kontrollen des internen Qualitätsstandards und Mitarbeiterschulungen schafft das Unternehmen die beste Voraussetzung, um vorhandene Lücken im Service zu schließen und die eigene Qualität nachhaltig zu verbessern.
Weitere Informationen über den 300. Qualitäts-Betrieb Niedersachsens erhalten Sie hier.

Die wichtige und existentielle Bedeutung einer guten Servicequalität findet im Tourismus zunehmend Beachtung: Zum 1. Januar 2010 fließt die Zertifizierung mit dem „Q“ in die Sterne-Bewertung für Ferienhäuser, Ferienwohnungen und Privatzimmer des DTV mit ein. Wer nach erfolgreicher Ausbildung zum Qualitäts-Coach oder zum Qualitäts-Trainer seinen Betrieb auch zertifizieren lässt, darf nun im Rahmen der DTV-Klassifizierung für seine private Ferienunterkunft mit 16 zusätzlichen Pluspunkten rechnen. Ein Grund mehr, am Qualitätsmanagementsystem ServiceQualität Deutschland teilzunehmen und in das Wohl der eigenen Mitarbeiter und Kunden zu investieren. Zudem wurde der Kriterienkatalog der Sternekategorien der Deutschen Hotelklassifizierung zum 1. Januar 2010 um das Beurteilungskriterium „Servicequalität“ erweitert. Das deutsche Qualitätsprogramm hat damit ab sofort positiven Einfluss auf die Hotelsterne-Vergabe für Q-Betriebe.

Seit dem 18. Juni 2009 ist das Qualitätsmanagementsystem ServiceQualität Deutschland europaweit anerkannt. HOTREC, der Dachverband der Hotels, Restaurants & Cafés in Europa, zeichnete das deutsche System aus. Fortan können Betriebe, die mit dem nationalen „Q“ von ServiceQualität Deutschland zertifiziert sind, auch mit dem europäischen „Q“ werben – ohne zusätzliche Kosten.

Mit dem Programm "IWiN - Individuelle Weiterbildung in Niedersachsen" fördert das Land die Weiterbildung von Beschäftigten in kleinen und mittleren Unternehmen (KMU). Hierzu werden Zuschüsse aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) und des Landes gezahlt. Ab sofort sind auch die Seminare der ServiceQualität Deutschland in Niedersachsen förderfähig. Für die Beratung und Antragstellung sind Regionale Anlaufstellen (RAS) für die ESF-geförderte Weiterbildung zuständig.
Eine Förderung erhalten Unternehmen mit Betriebssitz in Niedersachsen, die kleine und mittlere Unternehmen (KMU) im Sinne der Definition der Europäischen Kommission sind. Die Zahl der Beschäftigten ist dabei ein wichtiges Kriterium: KMU sind Unternehmen mit weniger als 250 Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen; Kleinunternehmen haben – außer der Betriebsinhaberin/dem Betriebsinhaber - weniger als 50 Beschäftigte.
Die Förderung als finanzieller Zuschuss wird regional unterschiedlich errechnet und bis zu einer Höhe von 70% der Weiterbildungskosten gewährt. Dabei beträgt die Höchstgrenze bewilligter Zuschüsse - je nach Region - pro Betrieb und Jahr 4.000,- € bzw. 5.000,- €. Um die Förderung zu erhalten stellt das einzelne Unternehmen den Antrag für eine ausgewählte Weiterbildungsmaßnahme direkt bei der in seiner Region zuständigen Regionalen Anlaufstelle (RAS). Bewilligt werden können die Anträge laut EU-Förderrichtlinie nur, wenn die Anmeldung für die Weiterbildungsmaßnahme noch nicht erfolgt ist. Die Anlaufstelle berät bei der Auswahl der geeigneten Weiterbildung und erläutert die Modalitäten der Förderung und der Antragstellung. Anträge können bis Ende 2013 gestellt werden.
Weitere Informationen erhalten Sie unter http://www.iwin-niedersachsen.de/
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